"Ich bin schweren Herzens gegangen“

Feuilleton | aus FALTER 25/11 vom 22.06.2011

Als der neue ÖVP-Obmann Michael Spindelegger heuer sein Regierungsteam zusammenstellte, schien der Name Wolfgang Waldner auf der Liste auf. Der aus Kärnten stammende Diplomat war zwölf Jahre lang Direktor jener Gesellschaft, die im Auftrag des Bundes und der Stadt Wien das Museumsquartier (MQ) betreibt. Das neue Büro im Außenministerium ist keine zehn Gehminuten von seinem früheren Arbeitsplatz entfernt in einer vergleichsweise ruhigen Umgebung. Vor dem Palais aus dem 19. Jahrhundert warten Limousinen auf die Diplomaten.

Falter: Herr Waldner, Sie sind vom Museumsquartier hierher an den Minoritenplatz gewechselt. Was hat sich verändert?

Wolfgang Waldner: Ich war immer gewohnt, sehr viel zu arbeiten. Jetzt arbeite ich noch mehr. Ich bin gerade aus Sarajevo zurückgekommen, war letzte Woche in Triest und Budapest und fahre jetzt nach Luxemburg und Brüssel. Dazwischen sitze ich im Büro und arbeite im Auto und im Flugzeug.

Was ist das Museumsquartier?

Waldner: Für mich bedeutet es zwölf


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