Frau Diaz reicht wieder mal die Erdnussbutter rüber

Feuilleton | aus FALTER 25/11 vom 22.06.2011

Schon wieder im falschen Film: Cameron Diaz, die große Comedienne, wird auch in "Bad Teacher“ unter Wert gehandelt

Filmkritik: Michael Omasta

Ihr fader Verlobter gibt Elizabeth den Weisel. Bis sie adäquaten Ersatz gefunden hat, nimmt die Blondine ihren Job als Lehrerin an der High School wieder auf. Dort fällt ihr Blick auf Scott, einen Aushilfslehrer aus bester Familie. Um ihn rumzukriegen, will sie sich die Brüste machen lassen, Kostenpunkt: 9000 Dollar, die Elizabeth nicht hat.

Exposition, dramatischer Konflikt, existenzielle Sinnkrise, das Ziel vor Augen: Binnen weniger Minuten hat "Bad Teacher“ quasi seinen Lehrplan auf den Tisch gelegt. Alles weitere bleibt den Darstellern überlassen, der ein oder anderen möglichst peinlichen Dialogzeile, dem ein oder anderen möglichst plumpen Zwischenschnitt - vorzugsweise auf Großaufnahmen ausgebeulter oder nassfleckiger Bubenhosen.

Für solche gibt Elizabeth, gespielt von Cameron Diaz, reichlich Anlass. Sie verblüfft Klasse und Kollegen


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