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Feuilleton | aus FALTER 25/11 vom 22.06.2011

Superstar Beyoncé macht R&B mit ihrem neuen Album wieder aufregend

Musikkritik: Sebastian Fasthuber

Wo sind sie hingekommen, all die Stars und Sternchen des R&B? Vor fünf, sechs Jahren gehörten Sängerinnen wie Produzenten des sogenannten Urban Segments zwischen Pop und Hip-Hop zu den erfolgreichsten und gleichzeitig aufregendsten Erscheinungen der internationalen Popwelt.

Seither verliefen die Karrieren zahlreicher Protagonisten im Sand. Von vornherein skeptische Geister, die den Blues im modernen R&B vermissten, durften sich spätestens dann bestätigt fühlen, als auch der Rhythmus immer stumpfer wurde.

Die Gruppe Black Eyed Peas ging dabei ins Extrem und schuf eine supertrashige, mit Signalreizen überfüllte Form von Popmusik für eine globale Hörerschaft mit Aufmerksamkeitsproblemen. Wer es sich leisten konnte, blieb in den letzten Jahren lieber still und wartete ab (siehe Justin Timberlake).

Mit Beyoncé Knowles, die spätestens seit ihrem Austritt aus dem Girltrio Destiny’s Child


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