Sonnenanbeter einmal anders: M185 und ihr lässiges neues Album "Let the Light In“

Feuilleton | aus FALTER 25/11 vom 22.06.2011

Musikkritik: Gerhard Stöger

Lass die Sonne in dein Herz, schick die Sehnsucht himmelwärts“, hat die Schlagerband Wind einst gesungen. "Gib dem Traum ein bisschen Freiheit, lass die Sonne in dein Herz.“ Für Wind ist im Referenzkosmos von M185 zwar kein Platz, doch auch die fünf Wiener Indierockbuben machen sich mit ihrem neuen Album "Let the Light In“ auf den Weg zum Licht.

Das programmatisch "500 Seconds from the Sun“ betitelte Auftaktstück lädt mit ansteckend euphorischem Gestus zu einem nicht näher definierten Aufbruch ein. Man fährt los, kurbelt die Scheiben runter, singt Lieder, ruft garstiges Zeug und wirft fremden Menschen Küsschen zu. Vielleicht ist das Gefährt auch gar kein Auto, sondern eine wundersame Raumfähre.

Schließlich heißt der nachfolgende Hit der Platte "Space Bum Rocket Kid“, das bandeigene Label hört auf den klingenden Namen Speed of Light, und wenn M185 nicht gerade das große weiße Licht besingen, üben sie sich in entspanntem Dahinschweben: "So,


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