Le Beisl

Stadtleben | aus FALTER 25/11 vom 22.06.2011

Zwei Franzosen zeigen den Wienern, wie Unkompliziertheit funktioniert

Lokalkritik: Florian Holzer

Alain Asso und Alexandre Fedorenko bauten lange um. Sie hatten recht genaue Vorstellungen, wie ihr troquet, französisch für Weinschänke der einfacheren Art, aussehen soll und suchten dementsprechend lange nach den Einzelteilen. Die Wiener Fluchtweg-Behörde sah die Sache nicht immer genauso wie die beiden Franzosen, was das Ganze dann noch ein bisschen in die Länge zog, weshalb vergangene Woche dann eben nur einigermaßen fertig aufgemacht wurde.

Sehr schön ist das Le Troquet trotzdem geworden und an seiner puristischen Schlichtheit wird sich auch nach den nächsten durchgearbeiteten Sonntagen wohl nicht so wahnsinnig viel ändern: Die zwei Eingänge und die Auslagen des 1908 gebauten Geschäftslokals blieben mitsamt ihren wunderschönen Intarsien erhalten, schwarzer Bitumenboden, Bar mit drei Hängelampen, die man in der Steiermark gefunden hat, ein paar wunderschön verschrammte Bistrotischchen,


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