Der Zufall heißt Literatur

Steiermark | aus FALTER 25/11 vom 22.06.2011

Die neuen Ausgaben der steirischen Literaturmagazine sind fertig. Ein Überblick

Magazinkritik: Hermann Götz, Tiz Schaffer, Ulrich Tragatschnig

Es passiert nicht alle Tage, dass die Flaggschiffe des steirischen Literaturmagazinwesens gemeinsam in See stechen und zeitgleich ihre neuen Ausgaben liefern. Wann sich ihr Treiben genauer ansehen, wenn nicht jetzt? Ob man nun die Lichtungen oder die manuskripte, eventuell die perspektive, vielleicht die schreibkraft oder doch den Sterz mit in den Sommer nehmen soll - folgende Kritiken bieten Entscheidungshilfe.

Es werde Lichtungen

Auch die 126. Ausgabe der Lichtungen erfüllt gerade jene Erwartungen gut, die am Durchschnittsalter der beteiligten Autoren Maß nehmen. Im Literaturteil dampft viel Selbstfindungspoesie, dramatisch in Natascha Gangls vielstimmig komponiertem Zweikampf zwischen Fantasma und Julián, lyrisch holpernd in den Gedichten von Ulf Grossmann, deren Wunden auch das zitierte "Wasser des Styx“ nicht heilen wird, spannend in der


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