"Ein Gitarrist ist nicht genug“

Lexikon | aus FALTER 26/11 vom 29.06.2011

Poplegende Bryan Ferry tritt beim Jazz Fest in der Staatsoper auf. Ein Gespräch

Das Jazz Fest Wien bringt so manchen Jazzfan auf die Palme, weil in Wahrheit nicht wirklich viel Jazz drin ist, wo Jazz drauf steht. Vor allem für die Konzerte in der Staatsoper gilt diese Einschätzung. Aber es ist auch eine schöne Sache, dass stattdessen einige alternde Popstars und immer wieder gerne gehörte Größen der kubanischen Musik antanzen. Am schönsten aber ist, dass Bryan Ferry bei dieser Gelegenheit wieder einmal in Wien vorbeischaut.

Der Roxy-Music-Erfinder bringt ein gemischtes Set aus vielen alten und ein paar neuen Songs mit. Von den Soloalben kommen etwa "I Put a Spell on You“, "Slave to Love“, "Sign of the Times“ und "What Goes On“, dazwischen werden zwanglos auch Roxy-Perlen wie "Bitter Sweet“ (zuletzt von Ja, Panik gecovert) oder "Avalon“ eingestreut. Das Telefoninterview mit der Stilikone fand anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Studioalbums "Olympia“ statt.


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