Vernissage

Kunst aus den Nebeln des Waldviertels

Lexikon | aus FALTER 26/11 vom 29.06.2011

Mit seiner unverkennbaren Handschrift ist Franz Graf in den letzten Jahren wieder verstärkt ins Blickfeld der Öffentlichkeit getreten, zuletzt mit einer großen Retrospektive in der Kunsthalle Krems. In seinen typischen Tusch- und Grafitzeichnungen verbindet der 1954 geborene Künstler Ornamente und Wortbilder, aber auch Körperdarstellungen und Porträts fließen ein. In seiner Ausstellung in der Bawag Foundation möchte Graf die Grenzen zwischen Werk und Raum verflüssigen. Bilder, Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen sollen in der Schau "Derr Schrecken vermeerte mein Interesse“ zu düsteren, oft apokalyptischen Installationen zusammenfließen. Dabei wird der Künstler auch Versatzstücke aus seinem Atelierhaus im Waldviertel einbeziehen, etwa eine schwarz gestrichene Fensterfront. NS

Bawag Contemporary, Mi 19.00; bis 28.8.


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