"Irgendwas haut sich der sicher hinein“

Feuilleton | aus FALTER 26/11 vom 29.06.2011

Von Wöd-Musiker zu Weltmusiker: Austrofred über den Klangmaler Gandalf und dessen Autobiografie "Erdenklang & Sternentanz“

Würdigung: Austrofred

Der Falco, der Zawinul und der Supermax selig - diese drei Namen werden hauptsächlich genannt, wenn es um die renommiertesten österreichischen Popexporte geht. Fallweise auch - obwohl sie beide noch sehr lebendig sind! - die Christl Stürmer und der bescheidene Schreiber dieser Zeilen. Der Name Heinz Strobl fällt bei solchen Aufzählungen aber fast nie, obwohl der unter seinem Decknamen Gandalf immerhin über eine Million Platten verkauft hat, weltweit!

Diese Ignoranz kann ich mir nur dadurch erklären, dass man die CDs vom Gandalf im Plattengeschäft im Esoterik- respektive New-Age-Fachl findet, was für viele Musikhörer per se ein Beweis für Schindluderei ist. Nicht ganz zu Unrecht!

Ein mir namentlich bekannter Musikproduzent hat mir einmal vertraulich gesteckt, wie er so seine Pilates-CDs aufnimmt: Erst stellt er auf seinem Synthesizer


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