Das horizontale Hotel: viele charmante Street-Lofts statt überall leerstehender Geschäftslokale

Stadtleben | aus FALTER 26/11 vom 29.06.2011

Noch sind die Bauarbeiter am Werk. Doch bald werden Besucher wohnen, wo früher genäht wurde - im ehemaligen Gassenlokal einer Schneiderin. Sehr urban.

Womöglich hatten Theresia Kohlmayr, Christian Knapp und Jonathan Lutter, drei angehende Architekten um die 30, die Idee ihres Lebens: leerstehende Geschäftslokale zu Gästezimmern umzubauen. Anfang Juli eröffnet der Prototyp des Urbanauts Street Lofts. "Die Schneiderin“ gemäß seiner einstigen Nutzung heißt das Doppelzimmer beim Theresianum, nahe dem szenigen Freihausviertel. Luxus mit Blick auf die Stadt: Die Fenster lassen sich je nach Bedarf verdunkeln oder verspiegeln. Wenn Gäste wollen, stellen sie Tisch und Sessel vor die Türe, zum Frühstücken empfehlen die Macher Cafés und Lokale in der Nähe. So wird aus dem Verbund von "Nautikern“ ein horizontales Hotel mit allen Annehmlichkeiten eines Netzwerkes. Die Straße ist die Lobby, das Erlebnis Stadt beginnt unmittelbar vor der Zimmertüre. Der Preis: 120 Euro pro Nacht.

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