Was fährt denn da?  

Roadster sind keine Sympathieträger

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 26/11 vom 29.06.2011

Bericht: Wolfgang Zwander

Roadsters sind per definitionem Autos, die niemand braucht. Und genau das ist auch ihre Stärke, müssen gerade deshalb ihre Konstrukteure keine Rücksicht nehmen auf Lästigkeiten à la Kofferraumgröße und Familienfreundlichkeit. Egal, in welcher Preisklasse die Sportwägen spielen, bei den kleinen Boliden muss immer der Fahrspaß im Vordergrund stehen - andere Boni können bestenfalls als Sekundärtugenden durchgehen.

Gute 22 Jahre ist es her, da haben diese nüchternen Sekundärtugenden in der Autowelt noch regiert. Gegen Ende der 80er-Jahre galt der Typus Roadster als tot. Kein namhaftes Autohaus wollte seine Zukunft in den kleinen, PS-starken Cabrios sehen.

Dass sich Mazda entschloss, das Steuer gegen diesen Trend zu setzen, ergab sich aus einem Gespräch zwischen dem Mazda-Manager Kenichi Yamamoto und dem amerikanischen Motorsport-Journalisten Bob Hall, der den japanischen Autobauern ausrichtete, dass ihnen auf dem nordamerikanischen Markt "a lightweight sportscar“


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