China Una böse Wolf

Stadtleben | aus FALTER 26/11 vom 29.06.2011

Simon Xie Hong machte aus einem Neubauer Beisl eine Art Mini-ON

Lokalkritik: Florian Holzer

Nein, der Titel soll nicht Dada sein. Er soll (ich hoffe, er überlebt die Korrektur) die Stationen eines kleinen Lokals in der Burggasse dokumentieren, in umgekehrter Reihenfolge allerdings. Die Vorgeschichte: In dem winzigen Beisl in der Burggasse Nr. 76 war in den vergangenen 25 Jahren schon so einiges, ein Tschocherl, ein Grieche, ein Afrikaner - die Winzigkeit des finsteren Lokals und die Lage an der damals doppelspurigen, tristen Einflugschneise ließ keinem eine realistische Chance. 2004 kam dann Jürgen Wolf, modernisierte, renovierte die alte Bretschneider-Schank und kredenzte erstklassige Weine zu unglaublichen Innereiengerichten. Das war damals ziemlich besonders und der Platz außerdem längst sehr viel lebensfreundlicher. Nach ihm und einer Pausenvertretung übernahm Una Abraham 2008, bereicherte das Lokal noch um eine Portion Charme und kochte ihre wunderbare austro-mediterran-amerikanische


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige