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Bon voyage, Cinéma! "Die Schachnovelle“

Lexikon | aus FALTER 27/11 vom 06.07.2011

Die entscheidende Partie findet auf einem Dampfer zwischen New York und Buenos Aires statt: Ein in schier endloser Gestapo-Haft frühzeitig ergrauter Anwalt aus Wien (Curd Jürgens), der in der nervenzermürbenden Einsamkeit seiner Zelle gegen sich selber Schach zu spielen gelernt hat, setzt um ein Haar den amtierenden Weltmeister (Mario Adorf) matt. Gedreht nach Stefan Zweigs posthum erschienenem Bestseller "Schachnovelle“. Für die Leinwand geschrieben von Herbert "Derrick“ Reinecker, der unterm Krieg zeitweise auch Korrespondent der Waffen-SS war. Ein mindestens so kurioser wie spannender Film, hübsch nah am Wahnsinn gebaut. - Als Vorprogramm (ab 20.30): "Unterverwandlungen und Damenausflüge“ - Anatol Vitouch über Schach, Wahnsinn und Filmemacherei. Mo

Kino unter Sternen am Karlsplatz, So 21.30 (Eintritt frei)


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