Die Götter müssen verrückt sein

Extra | aus FALTER 27/11 vom 06.07.2011

ImPulsTanz und Kunsthistorisches Museum widmen dem belgischen Starkünstler Jan Fabre eine Personale

Porträt: Christopher Wurmdobler

Natürlich klingt es ein ganz klein wenig kokett, wenn Jan Fabre von sich behauptet, Provokation sei nie seine Absicht gewesen. Vielmehr beflügle ihn die Neugier. Denn selbstverständlich hat der Mann schon sein ganzes Leben lang die Kunstwelt, Publikum und Kritiker herausgefordert, sich mit dem Establishment angelegt und Grenzen ausgelotet - bei sich selbst, seinen Darstellern und vor allem der Öffentlichkeit. Neugier war für den Grenzgänger zwischen den verschiedenen künstlerischen Genres sicher immer ausschlaggebend. Aber bestimmt nicht ausschließliches Motiv.

Diesen Sommer sind in Wien aktuelle und ältere Arbeiten des Allroundkünstlers Jan Fabre zu sehen. ImPulsTanz widmet sich dem performativen Werk des Belgiers und zeigt beim Festival heuer gleich vier seiner Produktionen; darunter auch das ganz aktuelle, monumentale Bühnenwerk "PROMETHEUS - Landscape


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