Wieder nichts Gescheites im Fernsehen

Extra | aus FALTER 27/11 vom 06.07.2011

Tanz und neue Medien: wie Chris Haring, Wim Vandekeybus und andere Choreografen mit Internet und TV umgehen

Medienkritik: Elfi Oberhuber

Spannungsgeladene Ambivalenz spinnt sich durch die Arbeiten der Choreografen über und mit den Medien am Puls der Zeit: Video, Film, Fernsehen und Internet. Was sich liebt, das neckt sich, und jeder ist seinem eigenen Medium am nächsten. Das heißt für den Tänzer eben Körper und Tanz.

Insofern sei dahingestellt, ob es - wie in Chris Harings "Talking Head“ - wirklich gerecht ist, einen im Internet arbeitenden Kunsttheoretiker mit einem "Plapperer“ (Chatter) gleichzusetzen und über die Banalität von Facebook und Co zu jammern. Zugunsten des Kunsttheoretikers könnte man einwerfen, dass dieser seinen Senf wahrscheinlich aus reinem Idealismus dazugibt, weil im Internet kaum Geld im Spiel ist. Und in Bezug auf den Chatter könnte man den Theatertheoretiker Martin Esslin entgegenhalten, der bei einer Fahrt durch den Busch Afrikas fragte, was um Gottes


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