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Medien | aus FALTER 27/11 vom 06.07.2011

Angriff Letzten Freitag musste das Krone-Verlagshaus in der Muthgasse geräumt werden. Ein Unbekannter hatte gedroht, das Gebäude zu sprengen. Die Polizei konnte keine Bombe finden, nach eineinhalb Stunden wurde das Gebäude wieder freigegeben.

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Millionen Euro gaben öffentliche Institutionen wie Ministerien, Kammern oder der Pressedienst der Stadt Wien im Jahr 2010 für Inserate aus. Im Jahr 2000 waren es 34,9 Millionen - eine Verdreifachung.

Abgang Der langjährige Wien-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, Michael Frank, wird mit Ende des Jahres sein Büro an seine Nachfolgerin Cathrin Kahlweit übergeben. Frank, demnächst 65, berichtete seit 13 Jahren aus Wien, länger als all seine Korrespondentenkollegen - und wurde auf diese Weise zu einer Art Wiener Institution. Als solche ist er gefürchtet wie geliebt, weil er in seinen Artikel schonungslos beschreibt, was heimische Zeitungen nicht immer reflektieren: die politische Engstirnigkeit und Kleingeistigkeit im Land.

Wechsel Der Kurier hat bei seiner Suche nach einer Linie schon viele Chefs verbraucht. Ex-Chefredakteur (2005-2010) und zuletzt iPad- und iPhone-App-Verantwortlicher Christoph Kotanko wechselt zu den Oberösterreichischen Nachrichten, für die er als "politischer Korrespondent“ in Wien arbeiten soll. In seinem internen Abschiedsmail an die Kurier-Mitarbeiter verhehlt Kotanko nicht, dass er immer wieder Differenzen mit der Geschäftsführung hatte. Er wollte beispielsweise innenpolitische Kommentare schreiben - wie sein Vorgänger Peter Rabl auch, was vom aktuellen Kurier-Chefredakteur Helmut Brandstätter nicht unterstützt wurde.


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