Making of Wien-Perücke: Haare lassen für die Kunst

Feuilleton | aus FALTER 27/11 vom 06.07.2011

Beim Festival Jacuzzi im Wuk mutieren geschnittene Haare während einer 72-Stunden-Performance zum Kunstwerk

Reportage: Gerhard Stöger

D ass Haareschneiden eine Kunst ist, weiß man. Dass geschnittene Haare ein Kunstwerk ergeben, ist dagegen neu. Genau das soll vom 6. bis 9. Juli im Rahmen des Performancefestivals Jacuzzi im Wuk passieren.

Über dem Eingang des Backsteinbaus auf der Währinger Straße hängt ein auffälliges Transparent. Ein monströs großes Mädchen ist darauf zu sehen, das feuerspeiend durch Wien trampelt und gerade das Riesenrad in Schutt und Asche legt. So wild das Jacuzzi-Mädchen auf der Wuk-Mauer wirkt, so zurückhaltend präsentieren sich drinnen Claudia Heu und Jeremy Xido, die Gründer der in Wien und New York beheimateten Performancegruppe Cabula6.

Cabula6 agiert gerne mit Begriffen wie "Hybridität“ und "Dichotomie“ und arbeitet bevorzugt mit Menschen, die kein fester Bestandteil des Theater- und Kunstbetriebs sind. Im Rahmen von Jacuzzi realisiert die Gruppe


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