Familienbetrieb für die Familie: die schöne, neue Kaufhauswelt von P & C

Feuilleton | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 27/11 vom 06.07.2011

 Samstags beschallen DJs das Untergeschoß, Partyshopping. "Boutique Clubbing“ nennen es die Marketingexperten bei Peek & Cloppenburg, wenn man zu wummernden Beats und Bässen Hochpreismode durchstöbert. Obwohl: Das mit dem Hochpreis hat sich bei dem Kleiderkaufhaus in den letzten Jahren verändert.

Nicht nur im Untergrund des Jungmenschenbereichs, im ganzen großen Modehaus bietet man neben berühmten Teuermarken und Modelabels von Armani bis Zegna auch zahlreiche um vieles günstigere Eigenmarken an - von ausgeflippt bis funktional und bieder, von guter Qualität und stets mit klingenden Namen. Exklusive Labels, so das leicht zu durchschauende Kalkül, sollen den Eigenmarken Glanz verleihen.

Noch mehr Glanz verleihen dem Ganzen nur noch die von Stararchitekten geplanten Weltstadthäuser. So plante Gottfried Böhm das Berliner Haus, das US-Büro Moore, Ruble, Yudell den P & C Leipzig oder der Italiener Renzo Piano die Kölner Filiale, ein pittoreskes, gläsernes Ei. Und jetzt also David


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