Wien, wo es isst  

Lerchenfelder Straße: Grenzlandkulinarik

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 27/11 vom 06.07.2011

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Warum die Lerchenfelder Straße gemeinhin als grindig und mittelmäßig attraktiv gilt, muss mir erst einmal wer erklären. Und warum hier jedes zweite Geschäftslokal leer steht und die restlichen entweder so aussehen wie in einem vergessenen Ghetto oder ein schweres Leben haben oder beides, ebenfalls. Wird wohl daran liegen, dass die Straße Grenzland ist, wer weiß.

Guter Blick, gutes Öl

Insofern erstaunt es dann ein bisschen, dass es auch tolle Sachen gibt. Die Lounge und Terrasse im neuen 25hours-Hotel im (Noch-)Studentenheim der Akademikerhilfe. Atemberaubender Blick vom achten Stock auf den Schmerlingplatz und die Museen, das Schnöselaufkommen ist leider enorm, aber wie immer, so gilt auch hier: Wenn wir ihnen die guten Plätze überlassen, sind wir selber schuld.

Ein paar Häuser weiter dann ein extra-sympathisches griechisches Delikatessengeschäft, das bis vor ein paar Jahren in der Siebensterngasse war. Neben allem, was irgendwie griechisch ist,

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