Der Mann an der Maschine

Stadtleben | aus FALTER 27/11 vom 06.07.2011

Ein sehr kleines Lokal mit einem sehr kleinen Angebot: selbstgerösteter Kaffee

Lokalkritik: Florian Holzer

Ist es ein Indikator für Urbanität, wenn es auf einmal viele kleine, individuelle Kaffeeröstereien gibt? Ja, ist es. Weil Kaffee ist - endlich auch bei uns - nämlich das ganz heiße Ding, eh klar, schließlich handelt es sich um eine überaus legale Wirkungsdroge, die darüber hinaus über eine Aromendichte verfügt, die kein anderes Produkt dieser Welt aufzuweisen hat; eine politische Komponente ebenso. Man kann sich qualitativ relativ leicht profilieren, man arbeitet mit wunderschönen Maschinen und umgeben von grandiosem Duft, braucht dafür nur mäßig Platz, muss jetzt nicht übermäßig früh aufstehen, und außerdem machen die das in Hamburg, Berlin, London und New York auch gerade.

Tobias Radinger kam auf eher ungewöhnliche Art zum Kaffee, nämlich indem er vor sieben Jahren gemeinsam mit Christian Schaedel das Phil in der Gumpendorfer Straße eröffnete, das zwar ursprünglich

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