Nachgesehen

Wie ein Wiener FPÖ-Mandatar für freie Fahrt auf der Tangente kämpft

Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Politik | Paulina Parvanov | aus FALTER 28/11 vom 13.07.2011

Ein Schild sagt mehr als tausend Worte. Anton Mahdalik, Wiener FPÖ-Verkehrssprecher, stellt sich quer und vor die Tangente - für die Tangente. Grund seiner Empörung: die City Classics Vienna, eine Radveranstaltung mit drei Bewerben. Einer davon ist ein Radmarathon, der am 18. September erstmals in Wien stattfindet. Dafür wird ein Abschnitt der Tangente (Erdberg bis Inzersdorf) gesperrt. "Die Tangente für Radfahrer zu sperren ist genau so, wie für das Harley-Treffen alle Radwege zu sperren.“ Für Mahdalik ist das ein falsches Zeichen.

Beim "Tanz ums goldene Rad“ der Grünen wolle und werde er nicht mitmachen. Dafür posiert er sogar mit eigenem Schild. "Eine Sperre hätte große Auswirkungen auf den Stadtverkehr und wäre eine Vernichtung von Volksvermögen.“ Die meistbefahrene Straße Österreichs sei für Autos und Motorräder da. "Im schlimmsten Fall“, so Mahdalik, "klage ich die Asfinag auf den entstandenen Schaden. Damit ein Präzedenzfall geschaffen ist.“


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige