Technik

Nokias X7: Zumindest ist es hübsch zum Ansehen

 Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas VaŠek | aus FALTER 28/11 vom 13.07.2011

Handys gibt es bekanntlich in den unterschiedlichsten Designs.Geometrisch gesehen ist es allerdings immer der gleiche Stiefel: ein Quader mit mehr oder weniger abgerundeten Ecken. Warum nicht mal ein wenig topologische Kühnheit wagen - zum Beispiel Handys mit Löchern oder Henkeln, vielleicht gar in Breznform?

Man freut sich ja schon über einen kleinen Designausreißer wie das neue Nokia X7 (circa 360 Euro). Das hat wenigstens vier abgeschrägte Eckkanten und kommt in ganz cooler Alu-Optik daher. Nokia-Modelle zählten ja immer schon zu den schicksten Handys. Auf diese Stärke scheint sich der Finne neuerdings wieder zu besinnen. Viel anderes bleibt dem Hersteller auch nicht übrig: Das gute, alte Symbian-Betriebssystem, das noch aus der Zeit der Tastatur-Handys stammt, kann im Touchscreen-Zeitalter nicht mehr ganz mithalten.

Und Nokias Ovi-Store ist in Sachen Apps mittlerweile zwar ganz gut sortiert, aber kein Vergleich zum Android-Market oder Apples Appstore. Dabei ist das X7 ein ordentliches 4-Zoll-Touchscreenhandy. Die Ausstattung des X7 entspricht dem heutigen Standard. So gibt es eine 8-Megapixel-Kamera (wenn auch ohne Autofokus), einen verbesserten Browser, eine virtuelle Tastatur, drei Startbildschirme für bis zu 18 Widgets, eine vorinstallierte Gratisversion der Kartensoftware OviMaps und die Spiele "Avatar“, "Asphalt 5“ und "Angry Birds“. Wirklich sexy am X7 ist aber vor allem die Form. Und die folgt zum Glück nicht immer der Funktion.

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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