7 Sachen die Sie über die AKTION SCHARF eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 28/11 vom 13.07.2011

Aktion scharf? Scharf worauf?

Kohle: In den kommenden Wochen macht die Polizei Schwerpunkteinsätze, um Fahrradfahrer in der Innenstadt zu kontrollieren. Und das kann schmerzhaft teuer werden!

Weshalb denn das?

Die Stadt ist voller Touristen, und damit die nicht befürchten müssen, während des Sightseeings auf dem Ring von Radlern niedergemäht zu werden, werden diese von der Polizei einmal richtig auseinandergenommen.

Was wird kontrolliert?

Dass die Radfahrer nicht verbotenerweise in Fußgängerzonen oder auf Gehsteigen fahren, die Einhaltung der Radfahrer-Bestimmungen ganz speziell und allgemein. Also im Grunde genommen so ziemlich alles.

Womit kommt man am billigsten weg?

Mit Abstand am billigsten ist man mit sieben Euro fürs Falschparken dran. Fahrräder dürfen nämlich genaugenommen nur auf Gehsteigen abgestellt werden, die zumindest zweieinhalb Meter breit sind.

Was denn noch?

Die beiden häufigsten Radverkehrsvergehen: auf dem Gehsteig oder bei Rot über die Ampel fahren wird mit 21 bzw. 36 Euro bestraft. Für Fahren in der Fußgängerzone zahlt man auch 21 Euro. Fahren gegen die Einbahn kostet 35 Euro, und wer nachts ohne Licht erwischt wird, löhnt ebenfalls 21 Euro. Mangelhafte Ausstattung kostet 14 Euro plus weitere 14 für jedes fehlende vorgeschriebene Teil.

Was ist am teuersten?

Alk auf dem Rad! Ab 0,8 Promille zahlt man 3633 Euro, bei mehr als 1,2 Promille bis zu 4360 Euro und für über 1,6 Promille bis zu 5813 Euro. Zusätzlich ist der (Auto-)Führerschein weg.

Und Handy auf dem Rad?

Ist erlaubt - solange zumindest eine Hand auf dem Lenker bleibt.


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