Langos olé!

Stadtleben | Lokalkritik: Nina Kaltenbrunner | aus FALTER 28/11 vom 13.07.2011

Zwei Quereinsteiger zeigen Leidenschaft für eine Flade, die einst in Verruf geriet

Das Langos hat hierzulande nicht gerade den besten Ruf. Wer seine Bekanntschaft nicht im östlichen Europa machen durfte, kennt das dünne Brot von regionalen Jahrmärkten, Kirtagen und Ausflügen in den Wurstelprater. Von da assoziiert man den Snack mit einer harten bis lätscherten Konsistenz, fetttriefend und in Unmengen Knoblauchöl getunkt.

Flexibilität hingegen bewiesen Christian Koch und seine steirische Lebensgefährtin Silvia Nicola. Vor allem zeigen sie die Bereitschaft, Vorurteile auch wieder auszuräumen. Denn die beiden haben sich in ihrem neuen Imbisslokal ganz dieser schon beinahe ausgestorben geglaubten, naja, "Spezialität“ verschrieben.

Allein der kleine Laden in der Burggasse verspricht schon genau das Gegenteil dessen, was man sich bei einem Imbisslokal so erwartet. Mit viel Weiß und frischem Grün eingerichtet, Basilikum- und Rosmarintöpfen auf den Tischen, grellgrüne Naturnahaufnahmen


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