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Der "Zigeunerbaron“ als Mörbischer "Jedermann“?

Lexikon | aus FALTER 28/11 vom 13.07.2011

Im "Bayreuth der Operette“ (Le Figaro) kommt die seit 1957 dort am häufigsten gespielte Operette. Langzeitintendant Harald Serafin spielt noch einmal den Sittenkommissär Conte Carnero. Die Sängerin und Innsbrucker Intendantin Brigitte Fassbaender führt Regie, das ist ein Trumpf. Nur Bühnenbildner Rolf Langenfass warf Mitte Juni das Handtuch. Die Seefestspiele seien immer mehr zum "Operetten-Musikantenstadl“ verkommen. Und man könne den "Zigeunerbaron“ nicht ohne Kontext zu den nicht unweit von hier lebenden Roma und Sinti spielen Für Fassbaender ist das auch ein Antikriegsstück. "Aber ich glaube nicht, dass eine Operette für ein politisches Statement gedacht ist.“ HR

Seebühne Mörbisch, Fr-So, Do 20.30 (bis 28.8.)


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