Literatur kurz vor dem Abgrund

Steiermark | Tiz Schaffer | aus FALTER 28/11 vom 13.07.2011

Der erfolgreiche Grazer Autor Clemens J. Setz liest diese Woche auf der Hör- und Seebühne

Die letzten zwei Jahre im Leben des Clemens J. Setz muss man nochmals zusammenfassen: Mit seinem nicht unumstrittenen Roman "Die Frequenzen“ schaffte er es Ende 2009 auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises, 2010 gewann er den mit 20.000 Euro dotierten Literaturpreis der Stadt Bremen. Der Ehre nicht genug wurde ihm dieses Jahr noch der angesehene Leipziger Buchpreis für seinen aktuellen Erzählband "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ verliehen. Zu guter Letzt reihte Richard Kämmerling, ehemaliger Literaturredakteur der FAZ und nun Feuilletonchef der Welt, in seinem unlängst veröffentlichten Buch "Das kurze Glück der Gegenwart“ - ein Werk über deutschsprachige Literatur seit 1989 - "Die Frequenzen“ unter die zehn besten Bücher der vergangenen zwei Dekaden. Man darf also festhalten: Der 29-jährige Setz ist in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ganz vorne dabei.

Da wundert


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