Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | Stefan Apfl | aus FALTER 29/11 vom 20.07.2011

Jene Liste an Taten, die in dieser Redaktion zu unterlassen sind und sich insofern als innerredaktionelle Glaubensgrundsätze bezeichnen lassen, als jeder, der sich nicht daran hält, dran glauben muss, ist seit vergangener Woche um einen wunden Punkt länger. Genauer gesagt, seit Roy nicht mehr ist.

Besonders den Neuzugängen im Haus, wie etwa Wolfgang Zwander, der Florian Klenk während dessen Karenz, und Paulina Parvanov, die die Generation Praktikum im Monat Juli vertritt, soll diese simple wie überlebenswichtige Liste nicht vorenthalten werden.

In ungeordneter Reihenfolge lautet sie: Nimm während Redaktionskonferenzen, in denen Armin Thurnher zugegen ist, keine feste Nahrung zu dir. Setz dir niemals Christopher Wurmdoblers Hüte auf. Sprich Wolfgang Kralicek an ungeraden Tagen nicht blöd von der Seite an. Und vergiss um Himmels willen niemals, dich bei Chefcontroller Michael Geringer abzumelden, ehe du in Krankenstand, auf Urlaub oder zum Griechen um die Ecke gehst.

Erzähl Ingrid Brodnig nichts über "das Internet“, Lisa Kiss nichts über Arbeitnehmerrechte, Gerhard Stöger nichts über Punk und komm Satz-Chefica Barbara Blaha unter keinen, also unter gar keinen Umständen mit verspäteter Textabgabe. Denn ihre Rache wird furchtbar sein.

Und seit unbekannte Vandalen vergangene Woche ein schlichtes, bronze-braunes Herrenrad der Marke Amsterdam, Rufname Roy, über den sprichwörtlichen Jordan getreten haben, gilt eben auch: Lass dein Rad niemals über Nacht vor der Redaktion stehen.


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