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Falter & Meinung | aus FALTER 29/11 vom 20.07.2011

Es ist gar nicht so einfach, in bewegten Zeiten wie diesen den Überblick über die Schlagzeilen zu behalten, schrieb der Schriftsteller Moritz Rinke unlängst in der deutschen Wochenzeitung Die Zeit. Eben waren die Blätter noch voll mit Fukushima und Libyen, jetzt heißt es Schuldenkrise! Murdoch-Skandal! Der Falter hält mit, auf seine Art. Mit dem Thema Schuldenkrise setzen sich in dieser Ausgabe die Ökonomin Marianne Kager und unser Wirtschaftsautor Richard Wimmer auseinander. Kager, Kennerin der Brüsseler Szene, analysiert die Fehler der EU-Politiker; Wimmer besuchte Österreichs oberste Schuldenmanagerin und sprach mit Experten, die allesamt zur Pensionsreform als Ausweg aus der heimischen Schuldenfalle raten.

Chefsache ist der Murdoch-Skandal, den Armin Thurnher im Medien-Ressort sezierte. Das Politik-Ressort steuerte eine Sammlung anonymisierter Protokolle bei, die aufzeigen, wie es um das Verhältnis zwischen Medien und Politik steht: schlecht. Etwas erfreulicher war die Woche für Falter-Autorin Sibylle Hamann. Sie traf den Pianisten Paul Gulda und reiste mit ihm für unsere Sommerserie "Heimwärts“ ins burgenländische Rechnitz. Wer mit dem Falter im Gepäck ins Wiener Umland will, sollte unbedingt Nicole Scheyerers Porträt der Künstlergruppe Gelatin lesen - und dann zur Ausstellung nach Krems fahren. Red


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