Wenn die Masse am Ende Klasse macht

Falter & Meinung | aus FALTER 29/11 vom 20.07.2011

Schwarmintelligenz: Dummheit quält bestenfalls den Einzelnen, was viele machen, kann nur intelligent sein

Kommentar: Johann Skocek

Die Fußball-WM der Frauen versammelte in Deutschland mehr Zuschauer vor den Bildschirmen als die Märchen-WM 2006 mit Michael Ballack und Bastian Schweinsteiger. Das mag Geschmacksverwirrung, Lechzen nach einem Sommermärchen, vielleicht sogar Ausgleich im Match der Geschlechter sein. Oder schlicht Schwarmintelligenz.

Schwarmbildung ist eine uralte Technik, sie schützt den Hering, der auf sich alleine gestellt dem Hai schutzlos ausgeliefert wäre. Der Mensch hat sie übernommen, seitdem er genug Mitglieder zusammenbrachte. Vorher muss das Leben, so eins zu eins gegen Höhlenbär oder Mammut, noch mühsamer gewesen sein als heute im Stau. Der passiert, wenn der Schwarm sich sozusagen selber im Wege steht und in die Blödheit kippt.

Die kollektive Intelligenz wird von Soziologen und Softwareentwicklern erforscht. Sie ist ein Übersprungsphänomen, die Witzlosigkeit

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