Nachgetragen  

Politik | aus FALTER 29/11 vom 20.07.2011

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Aus für die Grimmgasse: Diakonie schließt ihre älteste Asyleinrichtung

Stefan Apfl

Wenn am 31. Juli die Türen der Grimmgasse 6 schließen, endet auch ein kleines Stück Geschichte dieser Stadt. Vor mittlerweile 15 Jahren eröffnete die Diakonie das Sozialwerk der evangelischen Kirche in Rudolfsheim-Fünfhaus, ihre erste Noteinrichtung für Asylwerber.

Hunderte Menschen haben hier seither auf das Ende ihrer Verfahren gewartet. Derzeit leben noch 82 Asylwerber in der Grundversorgungseinrichtung, der "längstgediente“ Bewohner zog vor neun Jahren ein. Ebenso lange arbeitet Petra Struber hier: "Leider können wir nicht mehr für die Fixkosten für Haus und Mitarbeiter aufkommen“, sagt die Leiterin Struber. 100.000 Euro pro Jahr brachte die Grimmgasse der Diakonie jährlich an Verlusten.

Die tragischen Geschichten der Bewohner, die nun in andere Einrichtungen verlegt werden, haben eines gemeinsam: Österreichs Politik spielt darin

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