Meldungen 

Kultur kurz

Feuilleton | aus FALTER 29/11 vom 20.07.2011

Preis für Richard Obermayr

Der Reinhard-Priessnitz-Preis 2011 geht an den österreichischen Autor Richard Obermayr (Jg. 1970). "Mit genauen, eindringlichen Bildern beschwört er immer wieder die verlorene Kindheit und versäumte Lebensmöglichkeiten“, lautet die Begründung der Jury. Obermayr ist kein Erzähler im konventionellen Sinne. Er umkreist Ereignisse und Erinnerungen, ohne sich wirklich auf eine Geschichte festzulegen. Und er ist ein langsamer Autor, der sich mit Vorliebe große Aufgaben stellt.

Zwischen seinem ersten Roman "Der gefälschte Himmel“ (1998) und dem im Vorjahr erschienenen Nachfolger "Das Fenster“ vergingen zwölf Jahre. "Jede Beschreibung inkludiert für mich die Sehnsucht nach einer noch genaueren Beschreibung“, sagte Obermayr im Falter-Gespräch anlässlich der Veröffentlichung von "Das Fenster“. Der mit 4000 Euro dotierte Preis erinnert an den Wiener Poeten Reinhard Priessnitz (1945-1985). Im Vorjahr erhielt ihn Andrea Winkler.

Leondinger Akademie

Eine

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige