Was fährt denn da (nicht)?  

U6: spät erkannter Renovierungsbedarf

Die U-Bahn am Gürtel

Stadtleben | aus FALTER 29/11 vom 20.07.2011

Nachgefragt: Stefan Hayden

Die Zugänge zur U-Bahn-Station Thaliastraße sind mit Pressspanplatten verbarrikadiert. Es ist Montag früh: der erste Tag, an dem die U6-Strecke zwischen Westbahnhof und Alserstraße gesperrt ist. In der Kaiserstraße bimmeln sich drei Straßenbahnen durch den Verkehr; die Ersatzlinie E fährt vom Westbahnhof zur U-Bahn-Station Nußdorfer Straße.

Am Westbahnhof warten sechs Mitarbeiter der Wiener Linien auf die eintreffenden U-Bahnen. Sie sorgen dafür, dass alle Reisenden die Waggons verlassen, verteilen Broschüren und beantworten allfällige Fragen. Ein Fahrgast nach dem anderen wird abgefertigt und weitergelotst.

Immer wieder zeigen die Hände der Männer mit der gelben Warnweste hinauf, dorthin, wo die Ersatzstraßenbahnen losfahren. Wo bereits der nächste Mitarbeiter wartet: ein freundlich lächelnder Herr mit Ohrring. Er überreicht jedem eine Mineralwasserflasche. Die Wiener Linien bekämpfen Wasser mit Wasser. Die Flüssigkeit ist schuld, warum die U6


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