Wien, wo es isst  

Untere Schlachthausgasse: Es lebe das Beisl - lautstark!

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 29/11 vom 20.07.2011

Lokalaugenschein: Nina Kaltenbrunner

Es gibt Gegenden, da kommt man nicht einfach so hin, außer man wohnt dort. Die untere Schlachthausgasse ist so ein Ort. Der Verkehr ist extrem, es ist laut, und die Öffis machen es nicht besser, nur erreichbarer. Vor allem für Fans von Beisln, denn deren Dichte ist in dieser Ecke besonders hoch - von wegen Wirtshaussterben.

Da wäre Amon’s Gastwirtschaft, ein alteingesessenes Gasthaus, das von außen auch so aussieht, im Inneren aber an eine Hotellobby mit Frühstücksraum erinnert. Eine Ruheoase ist der nette Innenhof. Dort hat man zwar das Gefühl, die Bewohner der umliegenden Hochhäuser schauen einem auf den Teller, wo sie Hausmannskost, erweitert um saisonale Schwerpunkte, sehen würden. Momentan "Mediterranean Sunshine“ - von andalusischer Paella bis hin zu dalmatinischen Pljeskavica.

Kochende Universalgenies

Ein paar Meter weiter, in Richtung Lände, ist in der Casa del Gelato von Donato Sala Fello das Eis zu Hause. Das macht er zwar nicht


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