Saturnblitze, Satelliten und fast völlig schwerelos

Steiermark | aus FALTER 29/11 vom 20.07.2011

Mit wichtigen Publikationen und der International Space University festigt Graz seinen Ruf als Mekka der österreichischen Weltraumforschung

Bericht: Herwig G. Höller

Georg Fischer wollte zunächst eigentlich Blitze auf dem Saturnmond Titan finden. Er beschäftigte sich mit Gewittern und schrieb Anfang des Jahrzehnts an der TU Graz eine Dissertation über seine Forschungen, die jedoch nicht ganz von Erfolg gekrönt waren: "Am Titan haben wir noch nichts gefunden“, sagt Fischer. Doch das Gute lag sehr nah: Wenn schon, so dachte Fischer, die Raumsonde Cassini um den Saturn kreist, warum beschäftigen wir uns nicht gleich mit Gewittern auf dem Riesenplaneten selbst?

Seit 2004 tut er dies und avancierte zu einem der führenden Forscher in jener internationalen Arbeitsgruppe, die mithilfe von Cassini Radio- und Plasmawellen des Saturn auswertet. In dieser Funktion als "Co-Investigator“ hat er exklusiven Zugang zu den Daten des Satelliten und konnte so einen besonderen Scoop landen. Im vergangenen


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