"Ich werde doch nicht Kreisky zitieren!“

Politik | Interview: Barbara Tóth Richard Wimmer | aus FALTER 30/11 vom 27.07.2011

Wofür steht Maria Fekter? Die Finanzministerin über ihren Kampf gegen Vermögenssteuer, Frühpensionen und Bad English

Drei Monate ist Maria Fekter nun Finanzministerin, im Büro, das früher Josef Pröll bewohnte, hängen neue Bilder, statt einer Sitzgruppe steht ein Besprechungstisch vor der großen Fensterzeile. Die Oberösterreicherin feilt an ihrem neuen Image, weg von der "Eisernen Lady“, die sie als Innenministerin gab, hin zur resoluten, aber dennoch sozialpartnerschaftlich orientierten Reformerin. So zumindest stellt sie sich dar. Zeit, einmal nachzufragen, wofür sie wirklich steht.

Falter: Frau Minister, hatten Sie in den vergangenen Wochen der Schuldenkrise immer den Durchblick?

Maria Fekter: Der Weg mit Griechenland ist ja vor meiner Zeit eingeschlagen worden. Als ich Ministerin geworden bin, habe ich mir lange Zeit überlegt, ob dieser Weg der richtige ist. Ich hätte ja auch sagen können, ich mache das alles ganz anders. Aber alle Experten bestätigen: Wenn eine Krise ausbricht,


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