Die Vermittelschichtung der einst stolzen Hacklerpartei

Politik | Rezension: Werner A. Perger | aus FALTER 30/11 vom 27.07.2011

Eine neue Studie beschreibt erfrischend schonungslos die Krise der Sozialdemokratie in Wien und dem restlichen Europa

An Krisenliteratur zur Lage der Sozialdemokratie herrscht kein Mangel, weder im Buchhandel noch am Zeitschriftenmarkt oder im Netz. Ganz zu schweigen von den Debattierzirkeln der betroffenen Parteien selbst: Der Absturz der um die Wende des vorletzten Jahrhunderts noch so munteren Parteien der Arbeiterbewegung oder, modischer gesagt, der "linken Mitte“ in die Machtlosigkeit beschäftigt die parteinahen Denkfabriken mehr denn je. Die Themenstellungen sind mehr oder weniger stets dieselben: Ist es Zeit für Nachrufe auf den demokratischen Sozialismus als politische Kraft? Gibt es noch politisches Leben nach dem Ende der Sozialdemokratie?

Der neueste Beitrag über die sozialdemokratische Problemzone stammt aus der Werkstatt des deutschen Politologen Franz Walter. Im Rahmen seines Instituts für Demokratieforschung in Göttingen entstand eine Sammlung von Analysen der diversen


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