Bossa nova von der Adria Wien

Feuilleton | Porträt: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 30/11 vom 27.07.2011

Die in Wien lebende Sängerin Katika punktet auf ihrem Debütalbum mit bezaubernder Sommermusik

Über Neid schreiben wir nicht nur, manchmal wird auch die Redaktion selbst davon befallen. Etwa, wenn es um ein Interview mit Katika geht. Das halbe Feuilleton-Ressort hätte die in Wien lebende Sängerin mit italienisch-kroatischen Wurzeln gerne getroffen. Müßig zu sagen, dass der Neid von den männlichen Kollegen ausging.

Katika sieht auffällig gut aus, aber das tun andere auch. Katikas Musik dagegen ist ein ziemliches Unikum. Auf dem Debütalbum "Ricaricare“ hat Katika Lieder versammelt, die ein großes Gespür für das Vertonen von Stimmungen verraten. Mit ihrer Band und dem Produzenten Wolfgang Frisch nahm sie eine leise, akustische, melancholisch-schöne Platte auf, die hinsichtlich Sprache, Stil und Herkunft eine höchst ungewöhnliche Mischung darstellt: italienischsprachiger Bossa nova aus Wien.

Katikas Geschichte beginnt vor 30 Jahren in der Schweiz. "Dort haben sich meine Eltern


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