7 Sachen die Sie über den Schlussverkauf eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 30/11 vom 27.07.2011

Alle warten auf den Ausverkauf, stimmt’s? Man sollte den Sommerschlussverkauf nicht überbewerten. Preisaktionen gibt es während des ganzen Jahres. Außerdem geben die Menschen nicht mehr so viel für Produkte aus. Teuer sind Restaurantbesuche, Handygebühren und Urlaube. Früher kaufte man sich alle zehn Jahre einmal ein Geschirr; heute gibt es das fast umsonst. Daher muss auch keiner mehr warten, bis das Häferl am Saisonende billiger ist.

Müssen die Geschäfte die Aktion melden?

Wenn ein Geschäft zusperrt und daher sein Lager räumt, bedarf es einer behördlichen Anmeldung. Am Saisonende geht man von einer Bereinigung des Warenlagers aus. Das dürfen Geschäftsleute einfach so.

Und danach wieder dasselbe volle Länge?

Jeder Händler, jede Händlerin darf tun, was er oder sie will. Schuhe und Kleider der letzten Saison anzubieten, wäre aber nicht besonders sinnvoll. Man sagt auch Ladenhüter.

In London ist der Sale aber geiler?!

Zu spät! In Paris war der 22.6. der Stichtag, in London der 18.6., wobei manche Geschäfte bereits Ende Mai beginnen. C’est fou! Crazy!

Wer sagt, wann der Abverkauf beginnt?

Seit 1993 darf das jede Händlerin selbst bestimmen. Die Folge davon ist, dass der Schlussverkauf immer früher beginnt, nicht wie früher am letzten Montag im Juli.

Was bringt das der Kauffrau?

Durchschnittlich fünf Prozent des Gesamtumsatzes bringen die sommerlichen Schnäppchen, in manchen Branchen wie Mode oder Sport bis zu zwölf Prozent.

Ist der Schlussverkauf jetzt zu Ende?

In den Bundesländern beginnt er erst. Und in Wien gibt es vom 28. bis zum 30. Juli noch die "scharfen Tage“. Da wird es noch billiger.


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