Was fährt denn da?

Gutes Auto, böses Auto

Mobilitätskolumne

Stadtleben | Autotest: Wolfgang Zwander | aus FALTER 30/11 vom 27.07.2011

Der Honda CR-V 2.2 i-DTEC ist einer jener Wägen, die einen ein bisschen schizophren zurücklassen. Doktor Jekyll stellt sich auf die sichere Seite und sagt: Einen SUV zu fahren, das ziemt sich nicht, das ist in Zeiten wie diesen so was von nicht politically correct. Das Tier Mister Hyde hingegen schaut sich andere Verkehrsteilnehmer gerne von oben an und brummt und braust querfeldein über Asphalt und Stein, nicht angetrieben von Benzin, sondern angetrieben nur vom eigenen, ausgesprochen gigantischen Bleifuß.

Am besten man verlässt das psychotische Terrain wieder - vorzugsweise im sechsten Gang! - und analysiert nüchtern die Vor- und Nachteile des zu testenden Fahrzeugs.

Also, Feststellung eins: Dass die höchste Dichte Österreichs an SUVs, Sport Utility Vehicles, ausgerechnet in Wien zu finden ist, das ist Schwachsinn. In der Großstadt ist der CR-V auf jedem Parkplatz besser aufgehoben als auf der Straße. Im Stop-and-go-Verkehr verschlingt er Benzinfässer, ein adäquater Abstellplatz


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