Trickreich Extremsitzen

Stadtleben | Reportage: Simon Zauner | aus FALTER 30/11 vom 27.07.2011

Ein neuer Spaßsport: Hockern ist wie Skateborden ohne Räder. Oder so

Wenn sich Clemo, Ninjo, Derrty_H und Ace treffen, um gemeinsam ihren Lieblingssport zu betreiben, schmieren sie ihre Sportgeräte mit Wachs ein, bevor es losgeht. Nein, es geht nicht ums Skifahren. Auch nicht ums Surfen, obwohl die vier "Sex Wax“ benutzen, das gleiche Wachs wie die Profisurfer, um ihren Sportgeräten den nötigen Grip zu verleihen. "Hockern“ nennt sich der Sport, bei dem Tricks mit einem - ja genau - Hocker gemacht werden. Werfen, fangen, setzen. Springen, balancieren, drehen, setzen.

Unsere vier 17- bis 20-jährigen Wiener Hockerinnen und Hockerer vereinen Einflüsse verschiedener Sportarten wie Skaten, Akrobatik, Jonglage, Parkour - und jeder Bewegungsablauf endet mit Hinsetzen. Jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen, seinen eigenen Stil.

Ninjo, die eigentlich Nadin heißt, verbindet Hockern gerne mit Breakdance-Bewegungen. Sie macht zum Beispiel einen Handstand auf dem Hocker, um sich dann


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