Verpisst euch!

Stadtleben | Gartenkolumne: Julia Kospach | aus FALTER 30/11 vom 27.07.2011

Die Feinde des urbanen Gärtners sind zahlreich und hinterhältig, aber besiegbar

Unwürdig ist es, sommernachts mit einer Stirntaschenlampe bewaffnet auf der Terrasse zu stehen, Dickmaulrüsslern aufzulauern, sie händisch von Pflanzen abzuklauben und durch Zerdrücken zur Strecke zu bringen! Allein, es ist die einzige Möglichkeit, dieser gemeinen, schwarzen Käfer Herr zu werden, wenn sie schon einmal da sind.

Dass sie da sind, erkennt man daran, dass plötzlich über Nacht halbkreisförmige Löcher in Blättern und Blüten auftauchen. Es ist, als würden die Dickmaulrüssler in der Dunkelheit ungeschickt mit Bürolochmaschinen hantieren und als verfolgten sie den Plan, die ausgestanzten Pflanzenblätter in irgendeiner Käfer-Trophäenmappe abzulegen.

Hat man die Käfer zur Strecke gebracht, muss man sich noch um ihre Eier und Larven in der Topferde kümmern. Bei der Schädlingsbekämpfung herrscht grundsätzlich Sippenhaftung. Hier arbeitet man am besten mit Nützlingen ( www.biohelp.at),


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