Wien, wo es isst

An der unteren Alten Donau: wo Wien nach Sommer schmeckt

Kulinarischer Grätzel-Rundgang


Lokalaugenschein: Florian Holzer

Stadtleben | aus FALTER 30/11 vom 27.07.2011

Die obere Alte Donau hat schon was. Die untere Alte Donau ist ganz anders: grüner, kleingärtnerischer - schöner. Und demokratischer: Hier kann man sich fast überall irgendwo hinlegen, auf eine riesige Lagerwiese, in unzählige, kleine Buchten, auf Stege, Stufen und Böschungen aber auch, alles sauber, alles liebreizend, alles öffentlich. Platz genug für alle, zumindest unter der Woche. Entsprechend viele Jogger, Radler, Bauchmuskelanspanner und Badenixen sind da, vor der Kulisse der Rudervereine, der wunderschönen alten Kleingartenhäuschen oder der Designerbungalows hat das echt was von Venice Beach. Super.

Wiens Berliner Currywurst

Und zu essen gibt’s auch. Das Strandcafé gleich bei der Wagramer Straße wuchs im Lauf der Zeit zu einem etwas unförmigen, uneindeutigen Strandgasthaus. Die Kellner tragen die Spareribs auf hölzernen Paletten an die Tische. Die schwimmende Terrasse trägt maximal 264 Personen, ob mit oder ohne Spareribs, steht nicht dabei: "einseitige Belastung verboten“.

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