Keine Angst vor dem Gallertigen Zitterzahn

Stadtleben | Selbstversuch: Matthias Dusini | aus FALTER 30/11 vom 27.07.2011

Ein neues Bestimmungsbuch erleichtert den Einstieg in die Welt der Speisepilze - noch dazu im Taschenformat

Kiefernsteinpilz und Sommersteinpilz, Fichtenreizker und Lachs-Reizker: Das feuchtwarme Wetter Anfang Juli bescherte dem Ausflügler heuer einen frühen Pilzsegen. Außer Tonnen von Pfifferlingen stehen zahllose andere Pilzarten im Wald, die den neugierigen Pilzesammler immer wieder vor dasselbe Problem stellen: giftig oder nicht giftig?

Die Autoren Siegfried Tartarotti und Jörg Thien legen in Zusammenarbeit mit dem Waldforschungszentrum BFW nun ein Bestimmungsbuch vor, das in jede Brusttasche passt. Es hat die Form eines Fächers, sodass man im Wald schnell die gesuchte Abbildung findet.

Die Pilze sind auf Farbfotos in ihrem natürlichen Ambiente dargestellt, was seit Bruno Cettos Standardwerk von 1980 auch in der Mykologie erlaubt ist. Gezeichnete Pilze galten bis dahin als neutralere und damit genauere Abbildungsform. Aber die Fotos des neuen Pilzführers sind ideal: Man sieht die

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