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Haslinger und Hvorecky: Tragödie und Satire

Lexikon | aus FALTER 31/11 vom 03.08.2011

Obwohl er seit über 30 Jahren Prosa veröffentlicht, ist die Bibliografie von Josef Haslinger (Jg. 1955) überschaubar geblieben. Sein Tsunami-Bericht "Phi Phi Island“ datiert vier Jahre zurück, sein letzter Roman "Das Vaterspiel“ erschien 2000. Viel Zeit widmet der "Opernball“-Autor seiner Tätigkeit als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Nun liegt mit "Jáchymov“ aber ein neuer Roman vor. An den Tragödien des 20. Jahrhunderts entlang wird darin eine Familiengeschichte erzählt. Haslinger präsentiert das Buch diese Woche im Rahmen der O-Töne im Museumsquartier (eine Rezension folgt im nächstwöchigen Falter). Außerdem liest der Slowake Michal Hvorecky (Jg. 1976) aus seinem satirischen Roman "Eskorta“. Er ist in Wien ein gern und oft gesehener Gast. Stefan Gmünder moderiert den Abend. SF

Museumsquartier, Haupthof, Do 19.30


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