Die Mur, sie teilt und verbindet

Steiermark | Tiz Schaffer | aus FALTER 31/11 vom 03.08.2011

Die Dokumentation "murtreiben“ porträtiert jene Grazer, die ohne den umkämpften Lebensraum nicht leben könnten

Wer sich, wie der Autor dieser Zeilen, schon einmal im Neoprenanzug und mit Schwimmboard von der Mur im Stadtgebiet treiben hat lassen, der weiß von einem erfrischenden Erlebnis zu erzählen. Doch die Mur bietet mehr Möglichkeiten, dem Alltag zu entfliehen. Man kann mit einem Schlauboot dahinpaddeln, sich einen Huchen - den weltweit größten lachsartigen Fisch - angeln, sogar surfen oder schlicht die Natur genießen.

Davon erzählt die 75-minütige Doku "murtreiben“, die diese Woche im UCI Annenhof Kinopremiere feiert. Der junge Grazer Regisseur Bernhard Lukas hat voriges Jahr jene Menschen begleitet, die die Mur als Teil ihres Lebens verstehen. Entstanden ist ein sehenswerter Film über einen Lebensraum, den viele Grazer bloß unbewusst wahrnehmen.

Einen Schwerpunkt bilden die Mursurfer der ersten Generation. Der ehemaligen Forum-Stadtpark-Präsident Bernhard Wolf erinnert


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