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Falter & Meinung | aus FALTER 31/11 vom 03.08.2011

Während sich Christopher Wurmdobler unter Wiener Moslems umgehört hat, wie sich der Fastenmonat Ramadan auf ihren Alltag auswirkt, telefonierte Stefan Apfl mit der Weltreligionsszene, für deren Anliegen mit Geld der Königsfamilie Saud ein Palais am Ring gekauft wurde. Joseph Gepp hingegen hatte die eher undankbare Aufgabe, sich ins ideologische Dickicht des Wahnsinns zu begeben, dorthin also, wo in Internetforen Freimaurertum mit Rechtsextremismus gekreuzt wird, was im Worst-Case-Szenario Figuren entstehen lässt, die an mutmaßliche Massenmörder wie Anders Behring Breivik gemahnen.

Im Vergleich dazu war Matthias Dusini fein raus, konnte er doch ein Gespräch mit Eva Blimlinger führen, der neuen Rektorin der Akademie der bildenden Künste. Wolfgang Zwander wiederum machte sich nach Kärnten auf, um Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap zu treffen, womit er es besser erwischt hat als Nina Horaczek, die sich in ihrer Mediengeschichte der anstehenden Wahlen am Küniglberg annahm und dabei die ORF-Führung beim Plagiieren ertappte.

Last but not least sei an dieser Stelle noch die Geschichte des neuen Praktikanten Sebastian Huber erwähnt, der herausfand, dass auf den historischen Trümmern der 1976 eingestürzten Reichsbrücke heute Ziegen grasen. Red


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