Eine Uno für Weltreligionen mit Sitz am Schottenring

Politik | aus FALTER 31/11 vom 03.08.2011

Der saudische König initiierte in Wien ein Zentrum für den Dialog von Religionen und Kulturen. Was davon zu halten ist

Analyse: Stefan Apfl

Was Joseph Aloisius Ratzinger und Abdullah ibn Abd al-Aziz Al Sa’ud am Dienstag, dem 6. November 2007, im Vatikan besprachen, ist nicht überliefert. Bekannt ist hingegen, dass der letztwöchige Kauf des Palais Sturany an der Wiener Ringstraße eine Konsequenz des Treffens zwischen Papst Benedikt XVI. und dem saudischen König Abdullah war.

In dem neobarocken Bau wird künftig das "König-Abdullah-Zentrum für den Dialog der Religionen und Zivilisationen“ residieren, um - ja, um was genau eigentlich zu machen?

"Aus dem Zentrum soll eine institutionalisierte Plattform für den Dialog hochrangiger Religionsvertreter werden“, sagt ein Sprecher des Außenministeriums, das für Österreich - neben Spanien und Saudi-Arabien einer der drei Gründungsstaaten - den Aufbau organisiert. Struktur und Aktivitäten sind derzeit noch in Planung.

Schon ab dem Jahr


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