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Dinge, die uns brauchen

Medien | aus FALTER 31/11 vom 03.08.2011

Prüfbericht: Thomas Vasek

Das Dateiformat PDF ist eine fantastische Erfindung, für die man der US-Softwarefirma Adobe Systems nicht genug danken kann. PDF-Dokumente lassen sich bekanntlich auf allen Plattformen lesen, jedes Dokument bleibt so erhalten, wie es erstellt wurde. Allerdings habe ich seit je den Verdacht, dass Adobe in Wahrheit mit den Herstellern von Druckerpatronen kollaboriert. Denn wer mit PDFs arbeitet, verspürt den unbezwingbaren Drang, heruntergeladene Dokumente unverzüglich auf Papier auszudrucken, um darauf mit Textmarker herumzufuhrwerken.

Deshalb besitze ich mittlerweile eine kleine Bibliothek von Ordnern mit ausgedruckten PDFs sowie einen Jahresvorrat an schweineteuren Druckerpatronen. Eine echte Hilfe für PDF-Junkies ist jetzt "iAnnotate“, eine der nützlichsten iPad-Apps. Komfortable PDF-Lese- und Verwaltungsprogramme gibt es einige, darunter z.B. die sehr brauchbare App "GoodReader“. Aber iAnnotate (7,99 Euro), neuerdings als deutschsprachiges Update, ist eine Klasse für sich. Damit kann man nicht nur komfortabel unterstreichen und markieren, sondern auch Kommentare in allen möglichen Formen einfügen oder Schlagworte anlegen. Das bearbeitete Dokument lässt sich dann in verschiedenen Versionen verschicken oder bei Dropbox hochladen. Sehr intuitiv funktioniert auch die Navigation, zugleich verwaltet das Programm die PDF-Bibliothek. Und ja: Wenn’s denn sein muss, kann man mit iAnnotate die PDFs auch ausdrucken.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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