"Bei Wellness denke ich an Loch Ness“

Feuilleton | aus FALTER 31/11 vom 03.08.2011

Der Choreograf Chris Haring über sein neues Stück und den Wellnessboom

Interview: Wolfgang Kralicek

Der österreichische Choreograf Chris Haring, 41, zeigt bei Impulstanz im Palmenhaus des Burggartens erstmals seine neue Performance "Wellness“. Das Stück ist zugleich die erste Folge einer neuen Serie namens "The Perfect Garden“. Haring entwickelt "Wellness“ gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern seiner Compagnie Liquid Loft und dem französischen Künstler Michel Blazy.

Falter: Was bedeutet der Begriff Wellness für Sie?

Chris Haring: Für mich ist es eine Bewegungsanweisung: Der Begriff impliziert, dass du jetzt sofort loslassen kannst. Jetzt geht’s dir gut! In diesen ganzen Spas lautet die Bewegungsanleitung "liegen“ - und du bleibst trotzdem fit. Das finde ich auch für den zeitgenössischen Tanz einen spannenden Ansatz. Ich wollte immer schon ein Stück übers Liegen machen, das ist für einen Tänzer nämlich extrem schwierig.

Laut Wikipedia ist der Begriff älter, als

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