Remmidemmi

Stadtleben | aus FALTER 31/11 vom 03.08.2011

Von den 150.000 Wiener Muslimen fasten die meisten bis Ende August. Der Ramadan ist die Zeit täglichen Verzichts und nächtlicher Völlerei

Bericht: Christopher Wurmdobler

Gegen Ende des Tages, sagt Aishe, sollte man lieber keine Diskussionen mit ihr anfangen. Die Frage war, ob es nicht fürchterlich schlechte Laune macht, wenn man von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang nichts essen und trinken darf. Doch, sagt Aishe, 31 und freie Journalistin in Wien, das sei anstrengend. Aber auch eine Herausforderung.

Diese Woche begann für die Muslime das große Fasten. Der Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islam neben Glaubensbekenntnis, Gebet, Almosen geben und Mekka-Fahrt. Einen Monat dürfen Muslime zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang keine Speisen und Getränke zu sich nehmen. Sie sollen beten und gut sein. Sex und Alkohol sind tabu. Kommt darauf an, wie gläubig man ist.

Der Ramadan - deutsch: "Sommerhitze“ - fällt traditionell in den neunten Monat des islamischen Mondkalenders. Durch den

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